Das Wasserbett hält in immer mehr Schlafzimmer seinen Einzug. Kein Wunder, denn es bietet einen extrem erholsamen Schlaf. Das Wasserbett passt sich optimal dem Körper an und unerwünschter Druck wird so umgangen. Dies wiederum sorgt für einen festeren und erholsameren Schlaf. Durch den drucklosen Zustand sucht der Körper nicht so oft eine neue Schlafposition, sondern verbleibt viel länger in der eingenommenen. Das Umherwälzen im Bett, wie wir es bei herkömmlichen Matratzen kennen, fällt bei Wasserbetten ganz weg.
Dies hat zur Folge, das längere Tiefschlafphasen entstehen und der Körper sich so besser entspannen kann. Das Wasserbetten gut für unsere Gesundheit sind, dass erkannte bereits im 19. Jahrhundert ein britischer Arzt. Er erkannte, dass man bei einem Wasserbett in einen sogenannten Schwebeschlaf fällt. Der Druck auf Knochen, Wirbelsäule und Muskeln fällt weg und der ganze Körper kann sich so entspannen. Die erste Wassermatratze wurde bereits von ihm erfunden, damals noch aus Kautschuk hergestellt. Trotzdem dauerte es noch einige Jahre bis sich Wasserbetten wirklich durchsetzen konnten. Und auch heute stellen sie eher die Minderheit in den Schlafzimmern dar. Dabei blicken sie auf eine viel weitreichendere Geschichte zurück, als viele Menschen glauben. Bereits vor dreitausend Jahren gab es erste Ansätze von Wasserbetten.
Natürlich nicht in der Form, wie wir sie heute kennen, doch durchaus als Vorreiter für unsere heutigen Wasserbetten zu sehen. Die Perser stellten Schläuche aus Ziegenleder her und befüllten diese anschließend mit Wasser. Sie dienten als Sitz- und Ruhestätte. Heute erkennen immer mehr Menschen die Vorteile von Wasserbetten und die Nachfrage steigt stetig an. Dementsprechend gibt es in fast jeder größeren Stadt heute ein Wasserbetten Studio, wo man bei Interesse auch einmal Probeliegen darf.
