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Schwitzen im Wasserbett ist manchmal gesund

Januar 18th, 2010 · No Comments

In der Regel sollte man es sich auch im Wasserbett zwar gemütlich, aber nicht zu warm machen. Die Heizung im Luxusbett lässt kalte Füße und ein anfängliches Frieren beim Zubettgehen der Vergangenheit angehören. Auch dicke Pyjamas und Wollsocken müssen nicht mehr sein, denn schließlich ist das Bett schon warm, wenn man hinein schlüpft. In manchen Betten braucht es neben diesen Hilfsmitteln noch Wärmflaschen und Wolldecken, damit der Körper nicht bibbert, bis man endlich einschlafen kann.

Sich die Heizung im Wasserbett zu warm einzustellen, ist nicht unbedingt einem gesunden Schlaf zuträglich. So verliert man während der Nachstunden eine Menge an Flüssigkeit durch übermäßiges Schwitzen. Jeder kennt das ungute Gefühl, im Sommer in einem viel zu warmen Schlafzimmer nächtigen zu müssen. Man wälzt sich um sich, verbringt mehr Zeit an der Wasserflasche als in süßen Träumen. Eben solche Umstände erzielt man auch, wenn man es zu gut meint, und die Heizung zu hoch einstellt. Jeder muss für sich selbst herausfinden, wie hoch die Temperatur sein soll, die das Wasser im Kern der Matratze auf den Schläfer überträgt. Der eine mag es wärmer, der andere nicht.

Das Schwitzen im Wasserbett kann allerdings auch gesund sein. Eine Erkältung oder gar eine Grippe, die mit Fieber einhergehen, kuriert man ohnehin im Bett aus. Das alte Heilmittel, die Erreger quasi „heraus zu schwitzen“, hilft auch heute noch. Die idealen Bedingungen hat man hier im Wasserbett, weil die Heizung einfach regulierbar ist. Das regelmäßige Wechseln und Waschen der durchgeschwitzten Bettbezüge und Schlafanzüge ist allerdings auch hier nicht zu vermeiden.