In einem Wasserbett kann es zu Luftblasen kommen. Das macht sich bemerkbar, wenn man sich in der Nacht umdreht. Ein leichtes Gurgeln, ja sogar ein richtiges Glucksen kann dann zu hören sein, verursacht durch die Bewegung, bei der Luft und Wasser sich vermischen.
In den meisten Fällen ist es nicht damit abgetan, das Wasserbett einmal mit Wasser zu füllen und dann Jahre lang seine Nächte in Ruhe verbringen zu dürfen. Es gibt einige Dinge, die beachtet werden müssen, wenn man sich ein Wasserbett anschafft.
Damit im Wasserbett alles mit rechten Dingen zugeht, muss ein Konditionierer ins Wasser gegeben werden. Dieser vermeidet, dass sich die im Wasser von Natur aus enthaltenen Keime vermehren. Gerade, wenn der Wasserkern beheizt wird, hat dies ein rasendes Wachstum von Mikroorganismen zur Folge. Auch eine direkte Folge der Bakterienvermehrung ist die Entwicklung von Biogas, das durch den Stoffwechsel der Organismen entsteht. Durch Zugabe des Konditionierers wird eine gewisse Wassermenge für einen bestimmten Zeitraum keimfrei gehalten. Wie lange genau dieser Schutz anhält und wann man die nächste Dosis in den Kern vom Wasserbett geben muss, entnimmt man am besten der Packungsaufschrift.
Natürlich gibt es auch Zusätze für die schnelle Abhilfe bei Luftblasenbildung im Wasserbett. Diese gibt es als Tabletten, aber auch in flüssiger Form. Im Gegensatz zum Konditionierer muss dieses Mittel nur bei Bedarf ins Wasserbett gegeben werden. Natürlich bedeutet die Nachbehandlung vom Wasser auch immer weitere Folgekosten, die man schon einplanen sollte, wenn das Wasserbett angeschafft wird. Dafür hat man aber ein hygienisches, blasenfreies und somit geräuscharmes Wasserbett.
